Fortschritt dank künstlicher Intelligenz - die Walther Flender GmbH

Shownotes

Digitalisierung im Mittelstand. So gut wie kein Unternehmen kommt daran noch vorbei. Für viele ist das auch schon Alltag. Aber wie sieht es aus mit Künstlicher Intelligenz? Wir sprechen mit einer Firma, die ein scheinbar ganz einfaches Produkt mit einer Form von Künstlicher Intelligenz verbunden hat – und davon profitieren jetzt ihre Kunden. Und wir hören jemanden, der sagt: An Künstlicher Intelligenz kommen viele Unternehmen bald nicht mehr vorbei.


Zu Gast: 

Wolfram Schäfer, Leitung Business Development bei der Walther Flender GmbH


Haitham Ibrahim, Vertriebsmanagement Firmenkunden bei der Sparkasse Düsseldorf

Transkript anzeigen

Skript: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Mittelstand

INTRO

Anmoderation

In unserer heutigen Folge geht es um die Digitalisierung im Mittelstand.

So gut wie kein Unternehmen kommt daran noch vorbei.

Für viele ist das auch schon Alltag.

Aber wie sieht es aus mit Künstlicher Intelligenz?

Wir sprechen mit einer Firma, die ein scheinbar ganz einfaches Produkt mit einer Form von Künstlicher Intelligenz verbunden hat – und davon profitieren jetzt ihre Kunden.

Und wir hören jemanden, der sagt: An Künstlicher Intelligenz kommen viele Unternehmen bald nicht mehr vorbei.

DROP

Aber erst mal sind wir ganz weit weg von digitalen Welten:

Denken Sie gerade doch mal bitte an eine Fahrradkette.

Eine einfache und geniale Erfindung.

Die Kette bringt unsere Muskelkraft von den Pedalen zum Rad und sobald wir treten, kommen wir vorwärts.

Genauso übertragen Ketten auch in vielen Maschinen die Kraft und setzen etwas in Bewegung.

Inzwischen geht das aber noch viel besser – und zwar mit Zahnriemen.

Die Walter-Flender GmbH aus Düsseldorf stellt unter anderem solche Zahnriemenantriebe her und beliefert damit viele Maschinenbauer.

Dort ist Wolfram Schäfer für das Business Development und Marketing zuständig und sagt, diese Zahnriemen haben riesige Vorteile im Vergleich zur Kette. Sie sind viel stabiler und müssen viel weniger gewartet werden.

Aber ganz ehrlich – wenn ich mir mein Fahrrad so anschaue, dann macht die Kette da einen ziemlich stabilen Eindruck. Warum soll also ein Zahnriemen besser sein?

O-TON Schäfer: „Das ist eine gute Frage, weil ich selber auch natürlich Fahrrad fahre – auch ins Büro. Bei der Kette ist das Thema, dass die Kette eben einer Längung unterzogen wird. Ich selbst musste jetzt nach 3.500 Kilometern die Kette wechseln, weil die eben nachgibt, ausleiert. Und bei den Zahnriemenantrieb haben sie das in der Form nicht. Also die Lebensdauer vom Zahnriemenantrieb – also konkret, weil sie gefragt haben, aufs Fahrrad bezogen – ist ungefähr Faktor drei länger. Neben den Sachen wie, dass nicht geölt werden muss, dass sie, wenn sie das Fahrrad mal ins Haus schieben, nicht dann gegebenenfalls irgendwelche Ölflecken haben.“

Außerdem wird die Kraft auch noch besser übertragen und der Zahnriemen ist noch leiser als eine Kette, sagt Schäfer. Das spielt beim Fahrrad vielleicht nicht so eine Rolle. Bei Maschinen aber sehr wohl.

Vor 40 bis 50 Jahren mussten die Leute von der Walther-Flender GmbH den Maschinenbau-Kunden erst mal erklären, was am Zahnriemen überhaupt so toll ist.

Inzwischen wissen das die meisten und die Zahnriemen sind nicht mehr wegzudenken. Außerdem sind sie inzwischen perfektioniert, zum Beispiel durch Carbonfasern noch haltbarer.

Trotzdem lässt sich immer noch etwas verbessern. Und jetzt kommen wir in die digitalen Welten.

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz machen es nämlich heute möglich, auch die Lebensdauer solcher Zahnriemen sehr sicher vorherzusagen.

O-TON Schäfer: „Wenn man dem Riemenantrieb eben diese Intelligenz, oder diese Aussage mitgeben kann, dass man konkret sagen kann, wie lange der Antrieb in der Anwendung hält, dann ist das doch eine Sache, die den Kunden von großem Nutzen ist. Und er kann mit dieser Aussage vielfältige – nicht nur Aussagen treffen – sondern er kann die eben auch wiederum für seine Anlage als Verkaufsargument nutzen.“

Mit dem intelligenten System namens „Lean Drive“ macht die Walther-Flender GmbH seit fünf Jahren einen nächsten digitalen Schritt in der Entwicklung, von dem die Maschinenbau-Kunden profitieren sollen – und damit dann auch deren Kunden.

O-TON Schäfer: „Dass wir also ganz, ganz viele Daten produzieren, diese Daten analysieren und aus dieser Analyse dann in dem Sinne Vorhersagen treffen können, wie sich der Antrieb bei den und den Parametern, also bei den und den Umgebungsbedingungen entsprechend verhalten wird.“

Das bedeutet: Mehr Zuverlässigkeit, bessere Wartungsmöglichkeiten und damit eine noch optimalere Produktion in den unterschiedlichsten Branchen.

Viele der weit mehr als 6.000 deutschen Maschinenbauer gehören zu den Kunden des Düsseldorfer Mittelständlers. Dazu kommen Unternehmen in Österreich und der Schweiz und inzwischen auch in Osteuropa und selbst in China.

Ohne die Düsseldorfer Technologie würden viele Maschinen stillstehen.

O-TON Schäfer: „Wir sind Teil der Maschine, vielleicht nicht immer das Herzstück – aber ohne unsere Komponenten würde die Maschine sich nicht drehen. Also alles da, wo Bewegungen umgewandelt werden in bestimmte Arbeitsschritte … also dass die Maschine zum Beispiel Materialien ausstanzt, das Druckwerk drucken kann, diese ganzen Anwendungen … oder auch in der Medizintechnik, dass teilweise Tische verschoben werden können, gehoben werden können und so weiter. All diese Bewegungen – also die Umwandlung der Bewegungen könnte ohne die Produkte nicht stattfinden.“

Und sich hier durch die Möglichkeiten der Digitalisierung und mit Hilfe künstlicher Intelligenz von der Konkurrenz abzusetzen, das ist ein typisches Beispiel von Fortschritt, den Haitham Ibrahim immer häufiger erlebt.

Er ist Leiter im Vertriebsmanagement Firmenkunden bei der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Dort geht man schon seit einigen Jahren mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten rund um Digitalisierung und künstliche Intelligenz auf die Unternehmen zu.

O-TON Ibrahim: „Weshalb machen wir das? Wir machen das deshalb, weil wir fest davon überzeugt sind, dass Unternehmen – genauso wie die Sparkasse im Grunde genommen – die sich dieser Thematik nicht annehmen, entweder wertvolle Wettbewerbsvorteil verstreichen lassen. Oder im schlimmsten Falle sogar ihre Geschäftsmodelle nicht mehr zukunftsträchtig sind und gegebenenfalls in vier, fünf Jahren im Grunde Einbußen haben oder gar nicht mehr da sind.“

Und das betreffe bei den Unternehmen nicht etwa ganz bestimmte Sparten, glaubt der Sparkassen-Manager.

O-TON Ibrahim: „Also wir reden über alle Unternehmen. Also ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Thema alle Unternehmen betrifft. Um die großen müssen wir uns nichts so kümmern. Die haben das sowieso im Grunde genommen in ihrem Strategieplan drin, die Statistiken geben das auch wieder: Ein Drittel der Unternehmen, die mehr als tausend Mitarbeiter haben, nutzen bereits künstliche Intelligenz. Bei den kleineren Unternehmen – Mitarbeiterzahl kleiner zehn – sieht das anders aus. Da ist nämlich jedes zehnte Unternehmen nur, welches sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt. Und das ist auch unser Anliegen, dass wir diese Themen – also ich möchte das immer zusammennehmen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz – dass das Themen sind, wo Unternehmen, die kleiner sind, sich auch mit beschäftigen müssen.“

In vielen Gesprächen erlebt der Sparkassen-Manager immer noch Berührungsängste, wenn es um Künstliche Intelligenz geht.

Dafür braucht man gar nicht Science-Fiction-Filme zu schauen, in denen eine KI die Herrschaft über die Menschen übernimmt.

Denn drei Viertel der Beschäftigten in Deutschland haben zum Beispiel Angst davor, dass sie durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz stärker kontrolliert werden könnten – das hat eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom im vergangenen Jahr ergeben. Und zwei Drittel sorgen sich außerdem um den Verlust von Arbeitsplätzen.

Es sei bei der Künstlichen Intelligenz aber wie auch bei vielen anderen Technogien, sagt Ibrahim: Es gebe immer zwei Seiten. Einerseits die Risiken, andererseits aber auch viele Chancen.

O-TON Ibrahim: „Beim Thema Künstliche Intelligenz hängt immer noch so eine Wolke der Mystifizierung drüber und da gilt es im Grunde genommen mit vielen Kunden, auch mit Experten, das heißt mit Experten, die sich in diesem Thema gut auskennen, dieses Thema zu entmystifizieren und kleiner zu machen. Und dann ist es auch praktikabler. Ansonsten ist die Hemmschwelle immer noch groß. Und auch die Einsicht, dass Künstliche Intelligenz auch für kleinere und mittlere Unternehmen ein Thema ist, das muss erst mal hergestellt werden.“

Bei der Walther-Flender GmbH hat man sich sehr genau überlegt, wie man diesen Weg beschreiten will. Denn das Thema ist ein großes Spielfeld, auf dem es viele Möglichkeiten gibt. Aber längst nicht alles, was möglich ist, muss für ein Unternehmen auch tatsächlich sinnvoll sein, sagt Wolfram Schäfer.

Vor vielen Jahren wurde zum Beispiel auf zahlreichen Industriemessen das Thema Industrie 4.0 als DAS große und zentrale Thema für die Zukunft benannt: die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen.

Wenn man dann aber mit Unternehmen gesprochen hat, wie das konkret tatsächlich schon in die Tat umgesetzt wird und wie gut damit auch Geld verdient wird, dann wurde das Thema erst mal deutlich kleiner als es in der medialen Berichterstattung erschien.

O-TON Schäfer: „Man muss aufpassen, dass man guckt: Was ist Mode und was braucht man wirklich? Beziehungsweise, was braucht der Kunde wirklich?“

Für den Düsseldorfer Zahnriemen- und Antriebsspezialisten war das eben zum Beispiel ein ganz konkreter Punkt.

O-TON Schäfer: „Wir haben von unseren Kunden immer gehört, dass das Thema Lebensdauer, Lebensdauervorhersagen, dass das wirklich DAS Thema ist.“

So entstand die Idee für „Lean Drive“ – Maschinen-Learning nennt Schäfer das, was die modernen Anlagen jetzt dank künstlicher Intelligenz als zusätzlichen Nutzen mitbringen können. Wer seine Maschinen entsprechend ausstattet, habe damit gegenüber der Konkurrenz einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Zum Beispiel, wenn es um Wartungsintervalle geht. Denn für die Maschinenbauer geht es nicht nur um den reinen Verkauf ihrer Anlagen. Auch die Ersatzteile sind ein wichtiger Teil des Geschäfts.

O-TON Schäfer: „Das heißt, sie können natürlich auch genau steuern, wann Teile erneuert werden müssen. Und das sind Informationen, die man vorher nicht hatte, beziehungsweise die nur über viel, viel Erfahrung entstanden sind. Und das können wir heute mit „Lean Drive“, also mit dieser Software entsprechend dem Kunden geben.“

Die neuen Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz bietet, können ein gutes Verkaufsargument sein. Allerdings warnt Schäfer auch davor, „einfach mal so“ in das Thema einzusteigen.

Denn in seinem Unternehmen sei das ein durchaus steiniger, langwieriger und auch teurer Weg gewesen.

O-TON Schäfer: „Man sollte immer gucken, dass man eben auch bestimmte Pilot-Kunden hat, damit man hinterher nicht irgendwas entwickelt hat, wo man dann in dem Sinne keine Abnehmer für hat. Und ich hab das, was sie gesagt haben, auch so erfahren auf Messen: Wenn ich dann zu bestimmten Ständen gegangen bin – das wurde ja natürlich auch entsprechend promotet, entsprechend Werbung für gemacht – und hab dann konkreter gefragt: Wie oft haben sie’s schon verkauft, was sind ihre Kunden? Was ist da praktisch Return of investment, was ist da bei rausgekommen? Dann wurde es relativ ruhig.“

An Künstlicher Intelligenz kommen viele Unternehmen über kurz oder lang nicht vorbei, ist Haitham Ibrahim von der Stadtsparkasse Düsseldorf überzeugt.

An erster Stelle allerdings sollte in den digitalen Welten grundsätzlich vorher noch ein anderes Thema stehen: die Cybersicherheit.

Denn nicht nur das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt regelmäßig, dass viele Firmen dieses Thema immer noch nicht ernst genug nehmen.

Auch Ibrahim ist überzeugt, dass die Risiken der Digitalisierung noch längst nicht in jeder Firma wirklich klar geworden sind und so mancher immer noch erschreckend blauäugig unterwegs ist – trotz der vielen Berichte über immer wieder erfolgreiche Cyber-Attacken unterschiedlichster Art.

O-TON Ibrahim: „Ich möchte gerne eine Analogie mal treffen: Es ist vielleicht auch so wie mit dem Klimaschutz. Auch wir haben seit den 70ern und 80ern ja gehört – und ich meine jetzt wir, die gesamten Gesellschaften – , dass wenn wir so weitermachen, der Klimawandel kommt oder die Klimabedrohung kommt. Und jetzt ist sie da und wir haben 30, 40 Jahre eben nicht alle Schritte unternommen, um es zu verhindern. Und ich glaube, das ist bei dem Thema Cyber-Security genauso. Sie werden viele Unternehmen erreichen, die dann auch bei diesem Thema aktiv sind und auch Sicherheitsmaßnahmen treffen. Aber es gibt sicherlich, und das wird auch so bleiben, Unternehmer, die so wie sie es gerade auch gesagt haben, blauäugig sind und sich diesem Thema eben nicht so widmen. Und es gibt tatsächlich noch Unternehmen, die hier einen starken Aufholbedarf haben.“

Wenn selbst große Unternehmen, bei denen schon viel auf Sicherheit geachtet wird, trotzdem Opfer einer Cyber-Attacke werden können, dann kann es die Kleinen erst recht treffen.

Da reicht es schon aus, wenn Mitarbeiter nicht genug sensibilisiert sind und eine gut gemachte Phishing-Mail dann doch öffnen. Das kann eine große Bedrohung für jedes Unternehmen darstellen.

O-TON Ibrahim: „Und somit gilt es gerade bei diesem Thema sich damit zu beschäftigen. Und wenn wir in eine Reihenfolge reingehen würden, womit sollte sich ein Unternehmen beschäftigen? Ist es die Digitalisierung? Ist es Cyber-Security oder ist es künstliche Intelligenz? Da würde ich schon sagen, dass Cyber-Security eines der ersten Themen sein sollte.“

Wenn das erledigt ist, dann kann die Frage lauten: Wie digital ist das Unternehmen eigentlich? Und wie könnten die nächsten Schritte aussehen? Deshalb bietet die Stadtsparkasse Düsseldorf inzwischen einen Digitalisierungscheck an.

O-TON Ibrahim: „Also wir haben diesen Digitalisierungscheck eingeführt im Sommer letzten Jahres. Wir haben über 300 Checks durchgeführt, und die Kunden nehmen das erst mal sehr positiv an, dass wir mit diesem Thema auf die Kunden zugehen, diesen Check durchführen und erst mal so eine Bestandsaufnahme durchführen. Der Punkt ist natürlich, dass nach so einem Gespräch nicht direkt jeder Kunde auch in die Umsetzung kommt.“

Aber es lassen sich schon mal direkte Handlungsfelder aufdecken – und anschließend stellt sich vielleicht auch die Frage, wer ein möglicher Partner für künftige Herausforderungen und Strategien sein könnte.

An dieser Stelle kann ein Unternehmen auch vom Netzwerk der Bank zu vielen anderen Firmen und Experten profitieren.

O-TON Ibrahim: „Wenn nach dem Digitalisierungscheck die Handlungsfelder feststehen und der Unternehmer sich dann auch bereiterklärt, genau diese Punkte oder einige Punkte weiter zu verfolgen, dann ist es tatsächlich auch unsere Aufgabe, diese Unternehmen zusammenzubringen, einen Termin zu vereinbaren und hier die weiteren Gespräche zu steuern.“

In den vergangen anderthalb Jahren hatten viele Unternehmen allerdings ganz andere Probleme. Sie mussten irgendwie durch die Corona-Pandemie kommen. Themen wie Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung standen da nicht immer ganz oben auf der Tagesordnung.

Allerdings hat die Pandemie an anderer Stelle wiederum einen Schub ausgelöst, bestätigt auch Wolfram Schäfer von der Walther-Flender GmbH. Denn plötzlich ist es zum Beispiel möglich, selbst größere Projekte mit Kunden viel häufiger über Videokonferenzen umzusetzen. Und das macht vieles einfacher und schneller.

O-TON Schäfer: „Wirtschaftlich hat uns Corona stark getroffen. Aber hinsichtlich Digitalisierung oder auch dieses gemeinsam in Kundengespräche zu gehen … also wenn man sich überlegt, wenn wir früher Produktvorstellungen hatten, dann ist da der zuständige Key Accounter, also der Außendienstmitarbeiter ist da hingefahren, teilweise der Leiter Forschung und Entwicklung, teilweise noch jemand aus dem Prüfstandsbereich. Und bestimmte Sachen kann man heute sehr effektiv, aber auch sehr stimmig über dieses Format abwickeln. Man sieht sich, man kann die entsprechenden Dokumente auch teilen. Auf unser Unternehmen bezogen war das schon ein Schub – absolut.“

Auch Haitham Ibrahim von der Stadtsparkasse Düsseldorf ist überzeugt: Durch Corona ist der Schub bei der Digitalisierung insgesamt enorm gewesen.

O-TON Ibrahim: „Das, was heute selbstverständlich ist, dass man heute einen Videocall durchführt, was vor eineinhalb Jahren aber für viele noch gar nicht notwendig war, beispielsweise wenn man im gleichen Unternehmen gearbeitet hat – dann brauchte man auch keinen Videocall, dann geht man nämlich drei Etagen höher und spricht mit den Kollegen oder mit geht auf eine Dienstreise – das ist ja heute nicht mehr der Fall. Und das sind große Veränderungen. Ich glaube auch, dass die Dienstreisen der Zukunft nicht mehr die gleichen sind wie in der Vergangenheit. Die Sensibilisierung für diese Themen sind meines Erachtens im Hinblick auf Digitalisierung gestiegen.“

Ob sich der Schub bei den Unternehmen insgesamt auch auf das Thema Künstliche Intelligenz auswirkt, das müsse man allerdings noch abwarten.

DROP

Schön, dass sie wieder dabei waren.

In der nächsten Folge tauchen wir in einen Bereich ein, der vorhin schon mal indirekt in einem Satz angesprochen wurde.

Da fiel nämlich das Stichwort „Klimawandel“.

Beim nächsten Mal geht’s um ein Unternehmen, dessen Geschäft die erneuerbaren Energien sind.

Ich freue mich, wenn sie dann wieder dabei sind.

Bis dahin, machen Sie’s gut.